Die Zeit Pharaos Cheops

Der König lebte während der 4. Dynastie, diese fällt in den Zeitraum von 17.856 bis 17.280. Und wer sich als Leser oder Leserin über diese Zeitangabe wundert, dem/der sei gesagt, dass die Rechnung dafür wie folgt aussieht:

Der dynastische Zeitraum umfasst 34 Dynastie-Zeiträume von jeweils 576 Jahren, das macht insgesamt 19.584 Jahre. Um zum Anfang der 4. Dynastie zu gelangen, wird davon der Umfang von drei Mal 576 und damit insgesamt 1.728 Jahre subtrahiert. 19.584-1.728 = 17.856.

Die Regentschaft des Königs lt. der Kartuschenauswertung fällt in Zeit von:

17.775 bis 17.724

Die Grundlage zur Dokumentation aller relevanten Daten im Epochenverlauf bildet der natürliche Zyklus der Präzession der Erdachse. Acht Grad dieser Bewegung wurden als Regeldauer der Dynastien festgelegt. Da die Bewegung der Erdachse für die Distanz von einem Grad 72 Jahre benötigt, ergibt die Multiplikation 8x72 = 576 Jahre.

Dieses Ordnungssystem der Zeitrechnung wurde vermutlich im Verlauf der 3. Dynastie konzipiert und unter Cheops vollendet. Nach den sagenhaften Berichten über die Frühzeit des dynastischen Ägyptens regierten in der 1. Dynastie die Götter, denen in der nächsten Epoche die Halbgötter folgten. Mit der 3. Dynastie begann dann die Zeit der Pharaonen. Dieser Ablauf spricht dafür, dass die Zeitrechnung nachträglich, nämlich nach dem Beginn des offiziellen Termins, im Jahre 19.584 eingeführt worden ist.

Unter Cheops wurde dieses Zeitsystem perfektioniert, gleichzeitig das Bauvorhaben von Gizeh konzipiert und darin gleichzeitig das Dokumentationsverfahren für die wesentlichen Ereignisse eingebettet. Das heißt, die Abmessungen der geplanten Bauwerke wurden in der Weise festgelegt, dass damit Zeitangaben verbunden sind.

Wesentliche Fakten zur Errichtung der Großen Pyramide

Es mag überraschen, aber die Details wurden in der Wanddeckoration von Abu Simbel dokumentiert. Danach begannen die Bauarbeiten an der Großen Pyramide erst in der 12. Dynastie. Der Grund dafür ist, das Ende dieses Zeitraumes fällt in das Jahr 12.672/176 Grad und 176:44 = 4. Dabei bedeutet die Größe 44 ein Zehntel von 440 Ellen, der Basisabmessung des Bauwerks. Das verwendete Darstellungssystem ist also eindeutig; eine Zeitangabe, die rational durch einen der möglichen Teiler der Basis dividiert werden kann, betrifft immer das entsprechende Bauwerk. Wird darüber hinaus eine Anzahl von Zehnteln angegeben, wird damit der Baufortschritt dokumentiert.

Der Pharao hat folglich das Bauwerk nie zu Gesicht bekommen und er wurde auch nicht darin bestattet. Vielmehr wurde die Architektur so perfekt mit architektonischen Mitteln gestaltet, dass zum Beispiel die halbe Basis von 220 plus der Seitenhöhe von 356 Ellen die Länge der Dynastien angibt. In der Hauptkammer, (Königskammer) genauer gesagt im Sarkophag, ist die u. a. Kreiszahl gegenwärtig. Mit den Abmessungen der Jahreskammer (Königin) ist die veränderte Jahreslänge dokumentiert; 10² + 11² + 12² = 365 und diese Angaben werden mittels des Lageplans von Gizeh bestätigt. Ferner ist dort ein Verfahren integriert, was die Lage des Königsgrabes zweifelsfrei bezeichnet.

Es ging bei dem Bauvorhaben nie darum, in kurzer Zeit möglichst viele Steine aufzutürmen, sondern die Errungenschaften der eigenen Kultur darzustellen. Dazu galt es geeignet Ereignisse abzuwarten und eines der Beispiele ist die Jahresangabe 5.554 für den Zeitpunkt der Verlängerung des Jahres von 360 auf 365 Tage.